WEITERBILDUNGSZENTRUM - ANMELDEPORTAL


Kunstpolitik und Kunsthandel im Nationalsozialismus / Verantwortung wahrnehmen – praktisch handeln

Modul II des Zertifikatslehrgangs Provenienzforschung
26-P.PM02 


Dozent/in
Prof. Dr. Christoph Zuschlag
,
Dr. Wolfgang Schöddert
,
Dr. Theresa Sepp
,
Jasmin Hartmann
Veranstaltungsumfang
2 Termin(e), 22.10.26, 23.10.26, Do, 10:00 - 17:00 Uhr, Fr, 09:00 - 16:00 Uhr (16 UE)
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Entgelt195,00 €
Rabattierte
Entgelte
Art
Präsenz
Ort
(detaillierte Angaben erhalten Sie mit der Kurszusage)

Zielgruppe
  • Sammlungsleiter*innen, Kurator*innen, Museolog*innen, Volontär*innen aus allen Museumssparten (wie Kunst-, Naturkunde-, Technik-, Regional- und Universitätsmuseen),
  • Beschäftigte im Kunsthandel
  • freiberufliche Provenienzforscher*innen
  • Beschäftigte von Museumsverbänden
  • Mitarbeiter*innen von Firmensammlungen sowie von privaten und öffentlichen Sammlungen

Veranstaltungsorte
Tag 1 und 2: Berlinische Galerie, Berlin


Ziele
Teinehmende können nach Abschluss des Moduls:
  • die Rolle des Kunsthandels bei der Verwertung von NS-Raubkunst kritisch beurteilen
  • Grundzüge nationalsozialistischer Kunstpolitik herausstellen
  • Schritte und Strategien einer institutionsspezifischen Provenienzrecherche zueinander in Beziehung setzen
  • den Zusammenhang zwischen der Verfolgung jüdischer Sammler*innen und dem Raub ihrer Kunstwerke herstellen
  • Provenienzfälle nach verschiedenen Gesichtspunkten analysieren und dabei verschiedene Handlungsansätze anwenden
  • die aktuellen Grundlagen für die Prüfung eines verfolgungsbedingten Entzugs wiedergeben

Inhalte
Tag 1:
Kunstpolitik und Kunsthandel im Nationalsozialismus
  • Prof. Dr. Christoph Zuschlag: Einführung in die NS-Kunstpolitik / Beschlagnahme und "Verwertung" der "entarteten" Kunst / Aufbau und Verlust einer jüdischen Sammlung / Chronologie zur NS-Kunstpolitik und ihren Auswirkungen auf jüdische Sammler*innen
  • Dr. Wolfgang Schöddert: Kommissionsgeschäfte und Zwangsverkäufe. Ein Blick in den Nachlass Ferdinand Möller

Tag 2:
Verantwortung wahrnehmen – praktisch handeln
  • Dr. Theresa Sepp: Von der Karteikarte zur Provenienz. (Digitale) Kunsthandelsquellen lesen, verstehen, nutzen
  • Jasmin Hartmann M. A.: Vom Erstcheck über die anlassbezogene zur systematischen Provenienzforschung. Benefits – Methoden – Werkzeuge

Methoden:
Präsentation / Vortrag (mit Praxisbeispielen), Führung, praktische Übung, Diskussion

Platzvergabe
Die Teilnehmer*innenauswahl wird erst nach Anmeldefrist (07.08.2026) getroffen.
Die Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich, soweit nach der Berücksichtigung aller Anmeldungen für das komplette Programm noch freie Plätze vorhanden sind.

Veranstaltungsorganisation: Leonhard Wessel




Eintrag in die Warteliste:

Die Platzvergabe erfolgt, wenn nach Berücksichtigung aller Anmeldungen für den Gesamtlehrgang noch freie Plätze vorhanden sind.