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Tizian 1576 – 2026: Zum 450. Todestag eines Meisters

Werk, Wirkung und Nachleben
26-O.GAKVS01 


Dozent/in
Thomas R. Hoffmann
Veranstaltungsumfang
3 Termin(e), 27.04.26 - 08.06.26, Mo, 10:00 - 11:30 Uhr (6 UE)
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Zum 450. Todestag Tizians nimmt die dreiteilige Vortragsreihe Werk, Wirkung und Nachleben eines Künstlers in den Blick, der die europäische Malerei nachhaltig geprägt hat. Ausgehend von Tizians Bedeutung für Zeitgenossen und Nachfolger wie Rubens, über die Konkurrenz mit Tintoretto und Veronese in der venezianischen Spätrenaissance bis hin zur Rezeption seiner späten Werke in der klassischen Moderne wird sichtbar, wie sehr Tizians Kunst über Jahrhunderte hinweg wirksam blieb und immer wieder neu gelesen wurde.

Rubens als »Reinkarnation« Tizians: 27.04.2026

Genau zehn Monate nach Tizians Tod wurde am 28. Juni 1577 Peter Paul Rubens in Siegen geboren. Kein anderer Künstler sollte Rubens Werk zeitlebens inspirieren, als jener schon zu Lebzeiten als Maler der Könige und König der Maler bezeichnete Venezianer. Rubens besuchte nicht nur die Lagunenstadt, sondern auch zwei Mal Spanien. Damals wie heute befinden sich Schnittstellenwerke Tizians in Madrid. Rubens sollte zahlreiche Gemälde von Tizian studieren und zum Teil sogar »kopieren«. So entstanden spannende künstlerische Auseinandersetzungen, die als Ausgangspunkt dieses Vortrags dienen werden.

Tizian versus Tintoretto und Veronese: 18.05.2026

Drei Venezianer werden häufig in einem Atemzug genannt, wenn man sich mit der Malerei der venezianischen Spätrenaissance auseinandersetzt. Tizian hatte sich europaweit schon einen Namen gemacht, als Tintoretto und Veronese in der Lagunenstadt das Licht der Welt erblickten. An den künstlerischen Neuerungen des Älteren schulten sich die Jüngeren. Nach und nach entwickelten sie ihren eigenen individuellen Stil und liefen Tizian in der Lagunenstadt den Rang ab. Wie sich die drei Venezianer voneinander unterscheiden gilt es in diesem Vortrag zu entdecken.

Tizian und sein Einfluss auf die Kunst der Klassischen Moderne: 08.06.2026

Über Tizians wohl neun Jahrzehnte dauerndes Leben entwickelte sich sein malerischer Stil von einem feinmalerischen Farbauftrag hin zu einem kräftigen pastosen Pinselstrich. So waren es vor allem die späten Werke des Venezianers, die bei den Künstler*innen der klassischen Moderne ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf große Resonanz stießen. Allein Tizians Gemälde Venus von Urbino sollte sich als Ikone für den weiblichen Akt der klassischen Moderne entwickeln. Sie soll den Ausgangspunkt bilden, um sich der vielfältigen Rezeption von Tizians Werken in der Geschichte der Kunst zu nähern.

Veranstaltungsorganisation: Robin Sebastian Fleer

Diese Veranstaltung ist in den digitalen Vortragswelten enthalten und nicht einzeln buchbar. Die Digitalen Vortragswelten sind hier buchbar: fu-berlin.de/weiterbildung/gasthoerstudium/art/vortragswelten



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      keine freien Plätze. Anmeldung auf Warteliste möglich.
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