Zeitgleich mit der Gründung der Berliner Sezession eröffnete Paul Cassirer zunächst gemeinsam mit seinem Cousin Paul einen Kunstsalon, einen Kunstverlag und eine Galerie. Dort zeigte er nicht nur die französische Kunst, sondern verband den französischen Impressionismus mit dem in Berlin entstehenden. Einerseits mit Kontakten nach Paris ausgestattet, wurde er schnell Sekretär der Sezession und später auch deren Vorsitzender. Wir besuchen die Sonderausstellung in der Alten Nationalgalerie und verfolgen dort hautnah, wie Cassirer maßgeblich an der Entwicklung der Kunstmetropole Berlin zu Beginn des 20. Jh. beteiligt war.