Bis zum Ende des 19. Jh. trägt das Ross immer einen Reiter. Dann aber bevölkern zusehends mehr Tiere die Kunstgeschichte. Zwischen Nutz- und Wildtier, Heimischem und »Exotischem«, aber auch zwischen Figuration und Abstraktion bewegt sich das Spektrum bis zur Pop-Art und darüber hinaus. Was Künstler*innen von August Gaul über Renée Sintenis, Brâncuși, Giacometti, Picasso bis zu Beuys und den Monsterspinnen von Louise Bourgeois jeweils mit dem Tier verbinden, soll erörtert werden.