Ostersonntag 1478 wurde im Florentiner Dom ein Attentat auf die Brüder Lorenzo und Giuliano de' Medici verübt, hinter dem die Familie Pazzi stand. Giuliano starb bei dem Attentat, die Verschwörung war aber nicht erfolgreich und Lorenzo nutzte die Situation zum Ausbau der Stellung seiner Familie. In der einen oder anderen Weise schien halb Italien an den Vorkommnissen beteiligt, u. a. Papst Sixtus IV., der Herzog von Urbino Federico da Montefeltro und König Ferdinand von Neapel. Anhand einiger Gemälde und Skulpturen, vor allem aber mit Münzen und Medaillen aus dem immer etwas stiefmütterlich behandelten Münzkabinett der Staatlichen Museen wird die Geschichte der Pazzi-Verschwörung erzählt und ermöglicht genauere Kenntnis historischer Vorgänge, zu deren Schlüsselfiguren die Museen zahlreiche Objekte besitzen.