Provenienzforschung in der Praxis: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Modul III des Zertifikatslehrgangs Provenienzforschung
26-P.PM03
Dozent/in
| Dr. phil. Barbara Bechter , Dr. Thomas Rudert , Carina Merseburger , Claudia Maria Müller , Dr. Katja Lindenau , Dr. Katja Schumann , Vera Wobad |
Veranstaltungsumfang
| 2 Termin(e), 03.12.26, 04.12.26, Do, 10:00 - 17:00 Uhr, Fr, 09:00 - 16:00 Uhr (16 UE) Alle Termin(e) im Detail anzeigen / im Kalender speichern
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| Entgelt | 195,00 € |
Rabattierte Entgelte | |
Art
| Präsenz |
Ort
| (detaillierte Angaben erhalten Sie mit der Kurszusage) |
Zielgruppe
- Sammlungsleiter*innen, Kurator*innen, Museolog*innen, Volontär*innen aus allen Museumssparten (wie Kunst-, Naturkunde-, Technik-, Regional- und Universitätsmuseen),
- Beschäftigte im Kunsthandel
- freiberufliche Provenienzforscher*innen
- Beschäftigte von Museumsverbänden
- Mitarbeiter*innen von Firmensammlungen sowie von privaten und öffentlichen Sammlungen
Veranstaltungsorte
Tag 1 und 2: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Ziele
Teilnehmende können nach Abschluss des Moduls:
- Entziehungskontexte bzgl. der NS-Zeit und der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)/DDR erläutern und diese bei der Provenienzforschung berücksichtigen
- in Online-Datenbanken und -Sammlungen recherchieren und diese kritisch vergleichen
- spezifische Herausforderungen der Provenienzforschung in unterschiedlichen Sammlungstypen (Gemälde, Grafik, Kunstgewerbe) benennen
- archivische Quellen für Provenienzrecherchen nutzen und deren Aussagekraft grundlegend einschätzen
Inhalte
Tag 1:
Provenienzforschung in der Praxis – Kulturgutentziehungen in SBZ/DDR
- Prof. Dr. Doreen Mende, Leiterin der Abteilung Forschung: Grußworte und Einführung
- Dr. Barbara Bechter, Dr. Katja Lindenau, Carina Merseburger M.A., Claudia Maria Müller M.A.: Einführung zur Provenienzforschung an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
- Team SKD: Provenienzforschung zu Kulturgutentziehungen in SBZ / DDR an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
- Claudia Maria Müller M.A.: Privater Kunsthandel in Dresden nach 1945. Ein Forschungsprojekt mit Zeitzeugen – Einblicke und Methodik
- Dr. Thomas Rudert: Provenienzforschung zu Entziehungskontexten in der DDR. Das Beispiel des Dresdner Kunsthändlers und -sammlers Helmuth Meißner weiter recherchiert
- Carina Merseburger M.A.: Provenienzforschung zu Enteignungen in der SBZ („Schlossbergung“ und Haus Wettin) anhand von Fallbeispielen der Gemäldegalerie Alte Meister / Provenienzforschung Gemälde
Tag 2:
Praxisbeispiele aus den staatlichen Kunstsammlungen Dresden
- Dr. Katja Schumann: Strukturierte Daten, semantische Verknüpfungen und Netzwerke. Die Forschungsdatenbank „robotron*Daphne“ bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und ihre Anwendung in der Provenienzforschung
- Dr. Katja Lindenau: Provenienzforschung in Graphischen Sammlungen / Provenienzforschung Grafik
- Dr. Barbara Bechter: Provenienzforschung Kunstgewerbe – Raubkunst aus Schloss Wilanów
- Vera Wobad, Dipl-Archivarin (FH), Dr. Thomas Rudert, Carina Merseburger M. A.: Die Arbeit in Archiven
Methoden
Präsentation/Vortrag (mit Praxisbeispielen), praktische Übung an Originalen, Diskussion
Platzvergabe
Die Teilnehmer*innenauswahl wird erst nach Anmeldefrist (07.08.2026) getroffen.
Die Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich, soweit nach der Berücksichtigung aller Anmeldungen für das komplette Programm noch freie Plätze vorhanden sind.