Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste / Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten
Modul IV des Zertifikatslehrgangs Provenienzforschung
26-P.PM04
Dozent/in
| Sarah Fründt , Dr. Jan Hüsgen , Anna Wickes-Neira , Dr. Michael Franz , Dr. Andrea Baresel-Brand , Dr. Nikola Doll , Dr. Susanne Meyer-Abich , Heinrich Natho , Juliane Kraske , Cathleen Tasler , Anne Matviyets , Eva-Maria Thiele , Maike Schimanowski , Mathias Deinert |
Veranstaltungsumfang
| 2 Termin(e), 14.01.27, 15.01.27, Do, 10:00 - 17:00 Uhr, Fr, 09:00 - 16:00 Uhr (16 UE) Alle Termin(e) im Detail anzeigen / im Kalender speichern
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| Entgelt | 195,00 € |
Rabattierte Entgelte | |
Art
| Präsenz |
Ort
| (detaillierte Angaben erhalten Sie mit der Kurszusage) |
Zielgruppe
- Sammlungsleiter*innen, Kurator*innen, Museolog*innen, Volontär*innen aus allen Museumssparten (wie Kunst-, Naturkunde-, Technik-, Regional- und Universitätsmuseen),
- Beschäftigte im Kunsthandel
- freiberufliche Provenienzforscher*innen
- Beschäftigte von Museumsverbänden
- Mitarbeiter*innen von Firmensammlungen sowie von privaten und öffentlichen Sammlungen
Zielgruppe
Tag 1 und Tag 2: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg
Ziele:
Teilnehmende können nach Abschluss des Moduls:
- die Arbeitsbereiche, Datenbanken und Förderstrukturen des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste erläutern und in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern einordnen
- zentrale Begriffe, Akteur*innen und Debatten der Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten benennen und kritisch reflektieren
- unterschiedliche Entziehungs- und Erwerbungskontexte von Kulturgut in kolonialen Kontexten erläutern und in größere historische Zusammenhänge einordnen
- die spezifischen Herausforderungen und methodischen Probleme von Provenienzrecherchen in kolonialen Kontexten – insbesondere im Umgang mit menschlichen Überresten – benennen und diskutieren
- aktuelle Forschungs- und Praxisprojekte des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste sowie institutionelle Handlungsansätze im Bereich Provenienzforschung analysieren und vergleichen
- Einblicke in aktuelle Forschungsstände zu Kulturgutentziehungen in SBZ/DDR gewinnen und Bezüge zu anderen Forschungsfeldern der Provenienzforschung herstellen
Inhalte:
Tag 1:
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste
- Dr. Michael Franz, Dr. Andrea Baresel-Brand, Dr. Nikola Doll, Dr. Jan Hüsgen, Dr. Susanne Meyer-Abich, Heinrich Natho M. A.: Vorstellung der Arbeitsbereiche des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
- Dr. Andrea Baresel-Brand, Juliane Kraske M. A.: Die Datenbanken des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
- Cathleen Tasler M. A., Anna Wickes-Neira M. A.: Austausch zu Fördermöglichkeiten des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
- Anne Matviyets M. A., Eva-Mara Thiele B. A.: Projektvorstellung "Erforschung von Objekten vermeintlich jüdischer Herkunft"
- Dr. Susanne Meyer-Abich: Auftrag und Arbeitsweise des Help Desk
Tag 2:
Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten
- Sarah Fründt M. A., Dr. Jan Hüsgen, Anna Wickes-Neira M. A.: Zur Einführung: Geschichte der Debatte, zentrale Begriffe, Konzepte und Akteure
- Maike Schimanowski M. A.: (Re-)Präsentation von Wissen und Ausstellungspraktiken in der Ausstellung: "Geschichte(n) Tansanias" im Humboldt Forum Berlin
- Mathias Deinert M. A.: Kulturgutentziehungen in SBZ/DDR – zum bisherigen Stand der Grundlagenforschung
Methoden:
Präsentation/Vortrag (mit Praxibeispielen), Gruppenarbeit (unter begleitender Anleitung), Diskussion, Workshop
Platzvergabe
Die Teilnehmer*innenauswahl wird erst nach Anmeldefrist (07.08.2026) getroffen.
Die Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich, soweit nach der Berücksichtigung aller Anmeldungen für das komplette Programm noch freie Plätze vorhanden sind.