Wie sahen sich Künstler*innen selbst – und wie wollten sie gesehen werden? Im Zentrum stehen Selbstbildnisse und -darstellungen aus rund vier Jahrhunderten – von der Selbsterhebung des Malers bzw. der Malerin in der Renaissance über die Rollenspiele des Barock bis hin zu den neuen, oft kritischen Perspektiven im 19. Jahrhundert. Ausgewählte Werke aus der Gemäldegalerie und der Alten Nationalgalerie werden gemeinsam vor Ort analysiert und im historischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Kontext verortet. Dabei geht es um Wandel und Kontinuität künstlerischer Selbstentwürfe ebenso wie Fragen von Inszenierung, Status, Geschlecht und Stil.