Sagen, was man denkt – authentisch sein – ist ein hoher Anspruch. Doch in vielen beruflichen Kontexten kann ein Zuviel an Spontanität auch belasten: Missverständnisse, Konflikte, Unzufriedenheit.
Der Impuls führt in das Konzept der „intermittierenden Authentizität“ ein: eine Haltung, in der Innehalten, Beobachten und bewusstes Schweigen als Teil achtsamer Kommunikation verstanden werden. Statt Reiz-Reaktion geht es um eine reflektierte Reaktionspause – eine Form der Selbstführung, die Stress reduziert und Beziehungen stärkt.
Mit Elementen aus Mindfulness, Achtsamkeitspraxis und emotionaler Selbstregulation erhalten Teilnehmende konkrete Impulse für mehr Klarheit, Gelassenheit und Präsenz im beruflichen Alltag.
ZielgruppeBeschäftigte, die durch achtsame Selbstregulation klarer und präsenter kommunizieren möchten.
Ziele
Nach der Veranstaltung sind die Teilnehmenden in der Lage,
- den Begriff „intermittierende Authentizität“ im Kontext von Achtsamkeit und Kommunikation einzuordnen,
- erste Strategien der emotionalen Selbstregulation im Berufsalltag anzuwenden,
- eigene Reaktionsmuster zu reflektieren und bewusste Pausen als Ressource zu nutzen.
Inhalte
- Authentizität im Berufsalltag: Chancen, Grenzen und typische Stolpersteine
- Konzept „intermittierende Authentizität“: Innehalten, Beobachten, bewusstes Schweigen als Kommunikationskompetenz
- Reiz–Reaktion vs. Reaktionspause
- Achtsamkeit & Mindfulness: kurze Praxisimpulse für Klarheit, Gelassenheit und Präsenz
- Emotionale Selbstregulation: einfache Strategien zur Deeskalation und Stabilisierung in Gesprächen
- Reflexion eigener Reaktionsmuster: Trigger erkennen, alternative Reaktionen entwickeln
- Transfer in den Arbeitsalltag: Mikro-Pausen, Formulierungen und persönliche Umsetzungsschritte
MethodenKurzinput, Microübungen aus der Achtsamkeitspraxis, Austausch zu eigenen Erfahrungen
Hinweis
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Übungen sind niederschwellig und für den Alltag am Arbeitsplatz geeignet.